Magisches Myanmar: Rundreisen zu den schönsten Plätzen!

Rundreise "Magisches Myanmar"

Eine fantastische Rundreise durch das das touristisch noch unberührte Burma und zu den schönsten Highlights

Auf dieser einmaligen Rundreise zeigen wir Ihnen berühmte Sehenswürdigkeiten, die wie die Einbein-Ruderer vom Inle See oder die U Bein Bridge weltweit einmalig sind. Und gleichzeitig führen wir Sie in die touristisch unberührten Regionen Myanmars, die Sie in die Tiefen des Dschungels und zu den Langhälsen in die Berge führt. Regionen, die noch bis vor kurzem für Ausländer gesperrt waren und deren Authentizität Sie begeistern wird.

Sie begeben sich auf eine abwechslungsreiche Rundreise per Auto, Zug, Boot und dem Flugzeug, auf der Sie die schönsten Seiten dieses wundervollen Landes mit seiner freundlichen Bevölkerung hautnah kennenlernen. Handverlesene Ausflugsziele und kleine Besonderheiten wie ein gemeinsames Essen mit Nonnen und der Besuch eines Elefantencamps mitten im Dschungel sind nur einige der Überraschungen, die auf Sie warten.

Reiseverlauf (AS-LW-05)

Alle unsere Rundreisen werden grundsätzlich als private Reisen mit Ihren persönlichen Guides und Fahrern durchgeführt. Sollte es von dieser Regel in einzelnen Programmpunkten zu Ausnahmen kommen, werden diese entsprechend in der Reisebeschreibung gekennzeichnet.

1. Tag: Ankunft in Yangon, Myanmar (A)

Am Flughafen von Yangon werden Sie bereits von Ihrem Guide und Fahrer erwartet und in Empfang genommen. Je nach Uhrzeit Ihrer Ankunft fahren Sie direkt in Ihr Hotel oder besuchen auf dem Weg dorthin Yangons Downtown, wo Sie in einem Café Ihren ersten burmesischen Tee oder Kaffee probieren.

Nachdem Sie in Ihrem Hotel eingecheckt und sich ein wenig ausgeruht haben, fahren Sie am späten Nachmittag zu Shwedagon Pagode, deren goldene Pracht zu dieser Tageszeit besonders intensiv erleuchtet. Anschließend laden wir Sie in ein lokales Restaurant ein, um Sie in die Küche von Myanmar einzuführen.

2. Tag: Yangon Sightseeing (F)

Nachdem Sie gemütlich gefrühstückt haben, erobern Sie gemeinsam mit Ihrem Guide die Stadt Yangon. Sie erleben einen bunten Mix an Eindrücken, zu denen u.a. die Sule Pagode gehört und die gemütliche Atmosphäre des kleinen Parks, der sich gleich nebenan befindet. Zu Fuß geht es durch das indische und das chinesische Viertel und durch den Bogyoke-Aung-San-Markt, dem wohl berühmtesten Markt in Myanmar und zumindest der wichtigste der Stadt für den Handel mit Gold, Edelsteinen, Stoffe und Holzschnitzereien. Und natürlich gehört zu solch einem Tag auch eine Fahrt mit dem Zug, der die einzelnen Stadtteile verbindet. Ein Erlebnis, dass Sie so schnell nicht vergessen werden.

3. Tag: In die quirlige Provinzhauptstadt Bago (F, M)

Sie unternehmen einen der schönsten Ausflüge in die Umgebung von Yangon und fahren mit dem Zug in die ehemalige Hauptstadt der Mon, die zugleich eine der ältesten Städte in Myanmar ist. In Bago angekommen besuchen Sie Burma`s höchsten Stupa, die Shwemadaw Pagode. In ihrem Innern gibt es dunkle Gewölbe mit 64 sitzenden Buddhas. Ob Sie das bekannteste Kloster Kha Khat Wain Kyaung mit seinen über 1.000 Mönchen besuchen oder ein anderes wie z.B. die Snake Monestary, entscheiden wir vor Ort abhängig von dem zu erwartenden Andrang von Touristen. Und mit etwas Glück können Sie einer Geisterbeschwörungszeremonie beiwohnen, bei der Frauen zur Musik der Trommeln tanzen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der zweitgrößte liegende Shwethalyaung Buddha, der im Jahr 994 errichtet wurde. Von Bago fahren Sie mit dem Auto zurück nach Bago, so dass Sie noch ein paar reizvolle Szenen am Straßenrand sehen können.

4. Tag: Taungoo (F)

Die heutige Fahrt führt nach Taungoo, das die meisten Myanmar Reisenden nie zu Gesicht bekommen und die wenigen, die sich hierher verirren, lernen es nur als Durchgangsort kennen. Und in der Tat bietet die ehemalige Hauptstadt auf den ersten Blick wenig mehr als ländliche und dörfliche Idylle. Genau das Richtige um die Seele baumeln zu lassen und bei einer Fahrt mit dem Fahrrad oder einem Spaziergang in die umgebenden Dörfer das rurale Leben in aller Gemütlichkeit auf sich wirken zu lassen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Shwe San Taw Pagode und der Markt, der vor allem für den Handel mit den Cheroots und Betelnüssen bekannt ist. Cheroots sind die burmesischen Zigaretten, deren Fertigung u.a. in Werkstätten am Inle See betrachtet werden kann.

Sie übernachten in einem Guesthouse, das in dieser Region völlig unerwartet durch seine Freundlichkeit, seine großen Zimmer und ein unglaubliches Frühstück begeistert. Ein idealer Ausgangspunkt für die Ausflüge der kommenden Tage.

5. Tag: In den Dschungel zum Elefantencamp (F)

Sie starten auf einen Ausflug in das untouristischste Elefantencamp Südostasiens mitten im Dschungel. Im Unterschied zu Thailand, wo bereits der Großteil des Urwalds der Rodung zum Opfer gefallen ist, werden Elefanten in Myanmar bis heute im Holzhandel eingesetzt. Wo keine Maschine hinkommt, transportieren sie die schweren Stämme bis zu den Flüssen, wo sie zu Flößen zusammengebunden den Ayeyarwaddy hinunterschwimmen. Im Elefantencamp können Sie mehr über das Leben der Tiere und ihrer Mahouts erfahren, auf einem der Elefanten reiten und gemeinsam mit ihnen im Fluss baden.

6. Tag: In die Berge nach Thandaungyi (F)

Sie fahren in die Berge zu der ehemaligen britischen Hill-Station Thandaung. Diese war seit der Unabhängigkeit 1948 Sperrzone und für Touristen unzugänglich. Erst seit kurzer Zeit ist die Sperre aufgehoben worden, so dass Sie zu den wenigen Ausländern gehören, die seitdem ihren Fuß in dieses Gebiet setzen. Auf dem Weg nach Thandaung überqueren Sie die Grenze der Division Bago in den Kayin Staat. Während die Mehrheit der Bevölkerung in Myanmar buddhistischen Glaubens ist, sind die meisten Menschen im Kayin Staat Christen.

Als erstes erreichen Sie den Ort Thandaung-Lay, ab wo die Strecke in das Gebirge hinein führt. Ihr Ziel ist Thandaung–Gyi mit vielen kleinen Siedlungen, die sich entlang der vielen Bergzüge erstrecken. Der größte Berg ist der Naw Bu, auf dessen Gipfel das größte christliche Kreuz in Myanmar errichtet wurde. Von hier aus haben Sie einen unglaublichen Blick auf die umgebenden Bergregionen mit Siedlungen, die noch nie oder nur sehr selten einen Ausländer zu sehen bekommen haben. Entsprechend freundlich und neugierig werden Sie von der lokalen Bevölkerung begrüßt.

7. Tag: Naypyidaw, die neue Hauptstadt Myanmars (F)

Sie verlassen Taungoo und fahren in die neue Hauptstadt Naypyidaw. Ihre Fläche soll fünf Mal größer sein als die Berlins, was Sie sofort glauben, wenn Sie in die Stadt hineinfahren und vor allem bei dem Versuch, einige Ziele zu Fuß zu erkunden. Naypyidaw hat nur um die 400.000 Einwohner, von denen die meisten Regierungsangestellte sind. Und selbst von den Regierungsangestellten ziehen es viele vor, in den umliegenden Städten zu wohnen.

Nach Ihrer Ankunft besuchen Sie das Pyithu Hluttaw, das Unionsparlament. Seine Ausmaße sind wie die der Stadt gewaltig. Danach besichtigen Sie eine Replik der Shwedagon Pagode, die Uppatasanti Paya, die nur wenig kleiner als ihr Vorbild ist, aber im Unterschied zu dieser ist sie von innen begehbar. Am Fuß der Pagode befindet sich außerdem ein Tempel, der zu Ehren der weißen Elefanten gewidmet ist, die Sie ebenfalls besuchen können. Weitere Ziele sind außerdem das Edelsteinmuseum, welches einmal jährlich Großhändler für Jade, Rubine, Saphire und all die anderen wertvollen Steine aus aller Welt anzieht. Die Währung dieses Handels ist übrigens weder der heimische Kyat noch der US-Dollar sondern der Euro. Zu guter Letzt geht es dann noch zu einem heimischen Markt bevor Sie in Ihr Hotel fahren.

8. Tag: Loikaw (F)

Ihre nächste Station Loikow ist die Hauptstadt des Kayah Staates, zählte bis vor kurzem zu den politisch instabilen Regionen Myanmars und war daher auch für Besucher nicht zugänglich. Mittlerweile hat sich das geändert und Ausländer dürfen das Gebiet besuchen. Die Abgeschiedenheit und die noch nicht lange zurückliegende Öffnung des Sperrgebietes sind die wesentlichen Gründe, weshalb sich nur wenige Touristen hierher verirren. Sie erhalten somit einen absolut unverfälschten Einblick in die Kultur und Lebensweise der Menschen in diesem Teil des Landes. Die Kayan sind bekannt für Ihre Frauen, die ihre Hälse mit Messingringen unglaublich verlängern und den Beinamen „Giraffenhals-Frauen“ bekommen haben.

Nachdem Sie in Loikaw angekommen sind, haben Sie noch Gelegenheit, sich die sehr eindrucksvoll auf einen Felsenhügel gebaute Taung Kwe Pagode anzusehen und je nach Zeit noch die Aung-Tha-Pyay-Höhle mit ihren fantastischen Stalaktiten und die Kyaek-Höhle. Diese reicht bis zu 2.194 Meter in die Tiefe. Die Kyaek-Höhle darf nur barfuß betreten werden, um den in ihr wohnenden Geistern den gebührenden Respekt zu zollen. Fragen werfen bis heute Reste von Holzkisten auf. Einige vermuten, dass es sich um Särge handelt, in denen sich früher wohlhabende Bürger mit allen ihren Reichtümern beerdigen ließen. Andere glauben, dass in den 50er Jahren Widerstandsgruppen hier ihr Waffenlager hatten.

9. Tag: In die Bergdörfer zu dem Volk der Padaung (F, M)

Heute geht es zu dem Volk der Padaung. Als erstes besuchen Sie jedoch den Markt von Demoso, wo Sie noch etwas Obst kaufen können. Sie können wählen, ob Sie sich diesen Tag lieber etwas mehr bewegen und eine Trekkingtour in die Berge unternehmen oder bequemer mit dem Auto fahren möchten. Falls Sie trekken möchten, liegt außerhalb der Stadt der Startpunkt für Ihre Wanderung.

Das Gelände ist bergig, sandig und von sattgrünen Berghängen umgeben. Die Gehzeit beträgt zwischen sechs bis acht Stunden bis Sie das Dorf der Padaung erreichen. Die Menschen sind aufgeschlossen und gastfreundlich, so dass Sie gern durch das Dorf bummeln und einen Blick in die Hütten werfen können. Außerdem sollten Sie von dem typischen Padaung-Schnaps probieren. Der Rückweg erfolgt in jedem Fall mit dem Auto.

10. Tag: Von Loikow zum Inle See (F)

Sie fahren mit dem Auto zum Balu Chaung River, wo Sie in ein Longtailboot umsteigen und zum Inle See fahren. Auf dieser einmaligen Route werden Sie garantiert keinem anderen Touristen begegnen. Die Fahrt im Boot dauert ca. fünf Stunden, so dass Sie sich unbedingt mit Sonnenschutz und einer Kopfbedeckung ausstatten müssen. Entsprechend gerüstet steht der Bootsfahrt vorbei an kleinen Dörfern, Fischern und im Wasser plantschenden Kindern nichts mehr im Weg.

11. Tag: Einbeinruderer, Schwimmende Gärten und Kochen in einer Privatfamilie (F, M)

Heute sehen Sie sich den Inle See an, der im Herzen des Shan Plateaus liegt und der zweitgrößte See Myanmars ist. Der See ist berühmt für seine weltweit einmaligen Einbein-Ruderer und seine Schwimmenden Gärten. Die Inthas, Söhne des Sees, bewirtschaften die Gärten von ihren Kanus aus. Und während sich in Großstädten die einzelnen Handwerke in separaten Stadtvierteln wiederfinden, hat am See jedes Dorf sein spezifisches Handwerk wie Fischen, Zuckerrohrverarbeitung, Erdnuss-Röstereien, Lotus-Webereien oder Bootsbauer.

Auf der Fahrt über den See haben Sie Gelegenheit, den Einbein-Ruderern zuzusehen und die Schwimmenden Gärten zu besuchen. Danach besichtigen Sie die Paung Daw Oo Pagode mit ihren mit so viel Gold überzogenen Buddha-Statuen, das die Form der Buddhas nicht mehr erkennbar ist. Zum Mittag fahren Sie weiter in eine weit abseits gelegene Siedlung, wo Sie einen privaten Kochkurs erhalten und gemeinsam mit der Familie Ihr Essen zubereiten.

Am Nachmittag fahren Sie noch nach Indein, wo Sie die ungewöhnliche Shwe Indein Pagode mit ihrem 500 Meter langen Säulengang und das nahe gelegene Pagodenfeld zu sehen bekommen. Die Entstehung des Pagodenwaldes von Indein ist übrigens bis heute nicht restlos geklärt.

12. Tag: Ein Tag Ruhe (F)

Nach so vielen Erlebnissen ist es Zeit, den Tag etwas ruhiger angehen zu lassen. Genießen Sie Ihr schönes Resort und den Blick auf den See. Wenn Sie doch noch der Tatendrang packt, können Sie im Hotel ein Kanu oder ein Fahrrad bekommen und sich die nähere Umgebung auf eigene Faust ansehen.

13. Tag: Auf einen Tee mit Nonnen in Kalaw (F)

Mit dem Zug fahren Sie vorbei an Wasserbüffeln und von fern leuchtenden Pagoden in das Städtchen Kalaw, das Tor in den südlichen Shan Staat. Gehen Sie auf Entdeckungstour durch die ehemalige Bergstation der Briten mit ihren kolonialen Villen, dem Markt und der Hnee Phaya, der Bamboo Pagode. Der 500 Jahre alte Buddha im Innern der Pagode besteht aus Bambus und wurde durch Lackierungen haltbar gemacht. Am Nachmittag freuen sich die Nonnen, Gäste begrüßen und mit einem Tee und kleinen Snacks aus Teeblättern erfreuen zu können. Von dem Hügel, auf dem sich das Kloster befindet, haben Sie einen schönen und weiten Blick über Kalaw und die Straße den Berg hinauf befinden sich einige der prächtigsten Kolonialvillen.

14. Tag: Weiterreise zur letzten Königsstadt Myanmars, nach Mandalay (F, M)

Sie fliegen nach Mandalay, der letzten Königsstadt bis zur Eroberung durch die Briten. Am Flughafen werden Sie In Empfang genommen und machen auf dem Weg in die Stadt einen Abstecher in das buddhistische Zentrum Myanmars. In Sagaing mit seinen über 600 Klöstern leben etwa 5.000 Mönche und Nonnen. Unter den Mönchsanwärtern  ist Sagaing nicht nur wegen seiner Ausbildung begehrt sondern auch deshalb, weil sie sich nicht wie anderswo auf morgendliche Wanderschaft begeben müssen, um ihre Essensspenden für den Tag zu sammeln. Nachdem Sie sich in der Tempelanlage umgesehen, vielleicht einen lohnenswerten Blick in die Küche geworfen und die auf dem Gipfel befindliche Pagode besichtigt haben, fahren Sie in ein nahe gelegenes Nonnenkloster. Die Nonnen erzählen von ihrem Alltag und zeigen Ihnen ihr Kloster, bis Ihr Besuch mit dem Höhepunkt einem gemeinsamen Mittagessen, endet.

Nachdem Sie im Hotel eingecheckt und Ihr Zimmer bezogen haben, setzen Sie Ihre Sightseeing Tour in Mandalay fort. Wir zeigen Ihnen die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten wie den Mahamuni-Buddha, die heiligste Buddha-Statue in ganz Myanmar, die Marmor-Werkstätten und den Sonnenuntergang auf der U Bein Brücke in Amarapura, der längsten Teakholz-Brücke der Welt. Zurück in Mandalay haben Sie Gelegenheit, Ihr Abendessen in einem lokalen Restaurant zu genießen bevor Sie etwas später das Marionetten-Theater besuchen. Werfen Sie unbedingt auch einen Blick auf die Musikinstrumente der live spielenden Musiker.

15. Tag: River Cruise auf dem Ayeyarwaddy (F)

Nach einem frühen Frühstück fahren Sie zum Hafen, wo Sie in Ihrem privaten Boot beschaulich den Ayeyarwaddy aufwärts nach Mingun fahren. In dem gemütlichen Örtchen gibt es vor allem zwei sehenswerte Pagoden. Die Mantagyi-Pagode oder auch als Mingun-Pagode bekannt, war der Versuch König Bodawpayas 1790, die größte Pagode der Welt zu bauen. Allerdings wurde der Bau mit dem Tod des Königs sofort eingestellt und nur die unterste von geplanten vier Stufen errichtet. Die zweite sehr schöne Pagode ist die Hsinbyume-Pagode oder auch Myatheindaw-Pagode, die zu einer der schönsten in Myanmar zählt. Ein weiteres Highlight ist die größte intakte Glocke der Welt. Nur die Zaren-Glocke im Kreml ist größer, allerdings ist ein Stück aus ihr herausgebrochen so dass sie nicht geläutet werden kann.

Nachdem Sie sich Mingun angesehen haben, fahren Sie mit dem Boot weiter nach Inwa, einer landschaftlich äußerst reizvollen Insel, die einst ebenfalls eine Hauptstadt war. Diesmal fahren Sie mit der Pferdekutsche zu den reizvollsten Sehenswürdigkeiten wie dem Nanmyin, dem Schiefen Turm von Inwa mit seiner amüsant geraden Spitze und das Teakholz Kloster „Bagaya Kyaung“. Es gehört mit  seinen 267 mächtigen Teakholzpfeilern zu den schönsten Teakholzklöstern in Myanmar. Heute wird es auch als Schule für die umliegenden Dörfer genutzt.

Am Nachmittag erreicht das Boot Sagaing. Diesmal besuchen Sie jedoch nicht die Tempelanlage und das Nonnenkloster sondern fahren im LKW zum Gipfel des gleichnamigen Berges hinauf. Dort haben Sie in der untergehenden Sonne einen atemberaubenden Blick bis zu den Shan Bergen weit im Osten. Während Sie die Aussicht genießen, wird Ihnen Ihre Reiseleitung die Geschichte der Sun U Ponnya Shin Pagode erzählen.

16. Tag: Abkühlung in der „Stadt der Blumen“ (F)

Sie machen einen Ausflug nach Pyin Oo Lwin in die Shan Berge östlich von Mandalay. Seinen Zweitnamen „Stadt der Blumen“ verdankt Pyain Oo Lwin der Tatsache, dass die Blumen hier das ganze Jahr über blühen. Während der Kolonialzeit war die Stadt eine Bergstation der britischen Soldaten, die in den Wäldern in der Umgebung ihre Villen bauten und ihre Wochenenden hier verbrachten.

Nachdem Sie in Pyain Oo Lwin angekommen sind, steigen Sie in eine Pferdekutsche, dem hiesigen Haupttransportmittel, um. Die Fahrt geht vorbei am weitläufigen Markt und anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Purcell Tower im Stadtzentrum, dem historischen Bahnhofsgebäude, der 100 Jahre alten Steinkirche Church of the Immaculate Conception, dem Chinesischen Tempel und der Naung Kann Gyl Pagode. Die liegt auf einem Hügel, von dem aus Sie einen herrlichen Blick über die Stadt haben. Das Highlight ist jedoch der Botanische Garten, den die Engländer während des 2. Weltkrieges von türkischen Kriegsgefangenen anlegen ließen. Heute gilt er als der prachtvollste Garten in ganz Myanmar.

17. Tag: Der Geisterberg Popa Taung Kalat (F)

Mit dem Morgen-Flieger geht es weiter in die alte Königsstadt Bagan, wo über 2.000 noch erhaltene Tempel und Pagoden auf Sie warten. Doch erst einmal geht es vom Flughafen zum Mount Popa. Um den „Geisterbergranken sich mehrere Legenden. Nach einer von ihnen waren die Jungfrau Popa Medaw und der Krieger Byat Ta erst glücklich verheiratet und bekamen Zwillinge. Doch dann starb Byat Ta und die Kinder wurden an den Hof des Königs geholt, woraufhin Popa Medaw an gebrochenen Herzen starb. Nach ihrem Tod wurde die gesamte Familie zu Geistern, sogenannten Nats, die fortan am Berg wohnten. In einem Schrein am Fuße des Berges steht ein Geisterschrein, in dem 37 Geister beheimatet sein sollen. Der Geisterglaube in Myanmar ist trotz des Buddhismus nach wie vor sehr ausgeprägt und der Mount Popa ist das Zentrum der Geisterverehrung.

Der Mount Popa wird häufig mit dem gleichnamigen Vulkan verwechselt. Auf dem Popa Taung Kalat befindet sich ein Kloster, zu dem man 777 Stufen hinaufsteigen kann. Von hier aus haben Sie einen wunderschönen Blick auf den erloschenen Vulkan. Vom Mount Popa fahren Sie weiter nach Sale, ein bezauberndes kleines Städtchen am Ufer des Ayeyarwaddy. Hier besichtigen Sie das Kloster Yoke Sone Kyaung, das für seine fantastischen Holzschnitzereien berühmt ist.

Nachdem Sie in Ihrem Hotel eingecheckt haben fahren Sie am späten Nachmittag mit einer Pferdekutsche zur Pyathagyi Pagode. Bei einem erfrischenden Getränk genießen Sie hier die einmalige Stimmung, wenn die Sonne langsam über dem Ayeyarwaddy untergeht und das riesige Tempelfeld von Bagan in intensiven Farben erstrahlt.

18. Tag: Das Tempelfeld von Bagan (F)

Über fast 40 Quadratkilometer erstreckt sich das Tempelfeld von Bagan, auf dem mehr als 2.200 von einstmals über 7.000 Tempel und Pagoden erhalten sind. Die anderen Bauten fielen Erdbeben und Plünderungen zum Opfer oder sind ganz banal verfallen. Als erstes besteigen Sie eine der Pagoden, von der aus Sie einen besonders guten Überblick über die gesamte Region mit all ihren Tempeln, Klöstern und Pagoden haben. Falls Sie auf der Pagode einem Künstler begegnen sollten, der Bilder aus dem Sand des Ayeyarwaddy anbietet, werfen Sie gern einen Blick darauf. Die Bilder werden tatsächlich aus Sand gefertigt und sind sehr strapazierfähig. Auf unserer ersten Reise waren wir selbst sehr skeptisch, vor allem als wir das Bild zurück in Deutschland wieder entfaltet haben. Doch es wird Ihnen nicht zu viel versprochen.

Danach besuchen Sie eine Auswahl der beeindruckendsten und interessantesten Tempel und Pagoden zu denen die Shwezigon Pagode als erstes Großbauwerk von Bagan und der Gubyaukgyi Tempel mit seinen gut erhaltenen Wandmalereien gehören. Weitere imposanteste Bauwerke sind der Ananda, Dhammayangyi, Sulamani und der Thatbyinnyu. Auf Wunsch organisieren wir gern einen wunderschönen Flug im Heißluftballon über die Tempelanlagen.

19. Tag: Ende der Reise (F)
Wieder einmal viel zu schnell ist das Ende der Rundreise erreicht. Sie fliegen zurück nach Yangon, wo Sie die Reise entweder mit einem Badeaufenthalt am Ngapali Beach oder in Thailand verlängern oder zurück nach Hause fliegen.

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Ihre Reise im Überblick

Rundreise-Konditionen

Dauer: 19 Tage

Reisepreis Euro ab: 3.990,00 p.P.

Preise gelten für zwei Personen im Doppelbettzimmer.

Hotels

Hotel Esperado****
Myanmar Beauty Guesthouse
Kempinski Hotel Nay Pyi Taw*****
Hotel Loikaw***
Treasure Resort Inle Lake****
Hill Top Villa Resort***
Ayarwaddy River View Hotel***
Bagan Umbra Hotel****

Kennung: AS-LW-05

Reiseart

Rundreisen, komfortabel

Reiseorte

Yangon
Taungoo
Nay Pyi Taw
Loikaw
Inle See
Kalaw
Mandalay
Bagan

Reiseleistungen

Inklusivleistungen:

Hotels lt. Programm
Verpflegung lt. Programm
Lokale Reiseführer
Inlandsflüge
Transfers
Eintrittsgelder
Trinkwasser
Sicherungsscheine

Exklusivleistungen:

Langstreckenflüge
Visagebühren
Alkoholische Getränke

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